• Gestern morgen erhielt ich einen Anruf, der mich wirklich erschüttert hat: Einer meiner besten Freunde ist mit einem großen Vorderwandinfarkt per Notarzt in’s Krankenhaus eingeliefert worden. 2 Tage vorher waren wir noch auf einem heftigen Herrenabend und er total fit. In der darauf folgenden Nacht hatte er heftige Rückenschmerzen und Probleme mit dem rechten (!) Arm, dazu Schweißausbrüche und Kreislaufprobleme. Die waren so heftig, dass er den Notarzt anrief, der auch <Ironie an> schon nach 2,5 Stunden </Ironie aus> vorbei kam. Traurig aber wahr. Und dieser diagnostizierte nach Blutdruckmessung und EKG keinerlei Probleme mit dem Herzen, sondern verabreichte ihm ein muskelentspannendes Mittel zusammen mit dem Rat, sich beim Arzt vorzustellen, wenn die Beschwerden nicht besser würden.

    Dies tat er dann am nächsten Tag, nachdem die Beschwerden an Heftigkeit zugenommen hatten. Der Hausarzt wies ihn nach einem EKG sofort in’s Krankenhaus ein, wo er seither auf der Intensivstation liegt. Es wurde zwischenzeitlich ein Stend eingesetzt, und glücklicherweise scheint der Infarkt einigermaßen gut überstanden zu sein, so dass wohl keine größeren Schäden zurück bleiben werden.
    Laut erster Diagnose sind einige Herzkranzgefäße zu 80 % zu, eines wohl zu fast 100 %, und das hat auch den Infarkt ausgelöst.

    Für mich ein wirklich schockierendes Erlebnis. Der Bursche ist gerade 43 geworden und war bisher gesund und eifriger Fitness-Studio-Gänger. Kein Alkohol, allerdings einige Zigaretten am Tag.

    Ich gehe ihn nachher auf Intensiv besuchen, vielleicht gibt’s schon Neuigkeiten…

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